3 Monate Down Under

28.02.2015

Heute sind es genau 3 Monate seit wir am Sydney International Airport zum ersten Mal in die australische Sonne getreten sind. Zeit für eine Bestandsaufnahme? Definitiv.

Eigentlich wäre es jetzt an der Zeit mal von so seltsamen Dingen wie einem falschrum gedrehten Mond, oder dem unglaublichen Sternenhimmel zu erzählen. Oder auch nur mal zu erwähnen, dass es hier in Australien einfach mal viel zu wenig Mülleimer gibt.

Doch erst einmal sind wir euch wohl eine Zusammenfassung der letzten beiden Monate schuldig. Wir haben unglaublich viel erlebt und nur selten guten Internetzugang gehabt. Daher  wollen wir euch nun die ewig langen Texte, die wir gedanklich schon vorbereitet hatten, ersparen. Allein mit den Erlebnissen der letzten 2 Monate könnte man ein ganzes Buch füllen. Selbst für uns ist die Dichte der Erlebnisse nicht fassbar und daher umso schwieriger wiederzugeben.

Stattdessen gibt’s es diesmal einfach viele Bilder, mit ausführlicherer Beschriftung.

Heidelbeeren und eine deutsche Delegation bei Puce und Llew – Higgins Creek Farm

3 Wochen haben wir auf dieser Farm vorrangig mit Blaubeeren pflücken verbracht. Außerdem gab es Schweine zu versorgen.

Am 18. Januar besuchte eine deutsche Delegation aus Norddeutschland die Farm.

Wir haben Charlotte aus England kennengelernt und Luise und Inga wiedergesehen.

Kängurus am Strand!

Viele, sehr giftige und damit auch sehr tödliche Spinnen und Gooanas

Clemens‘ erster ganz und gar selbstgemachter Kuchen!

Unsere Australische Familie und viel Federvieh – Claire’s Village

Soooo viele liebe Menschen, die wir in einer Woche ganz fest in unsere Herzen geschlossen haben.

Wir haben von Claire viel über Hühner und die Eierproduktion gelernt, unglaublich viel tolles Essen gekocht und gegessen, lange Strandspaziergänge gemacht und Tennis geschaut.

Maria hat sich Zehe und Finger kaputt gehauen, wir haben gepflastert, einen Weg „umdesignt“ damit das Wasser besser abläuft, einen Hühnerstall ausgemistet und vieles mehr

Clemens‘ zweiter ganz und gar selbstgemachter Kuchen!

Australiens Hauptstadt und ein schwerer Verlust

Drei schöne Tage in Canberra bei Claires Schwester Catherine und ihrem Mann Peter. Wir haben viel über die Stadt gelernt. Um genug Zeit für das War Memorial Museum zu haben, beschlossen wir noch einen Tag länger zu bleiben. Eine wirklich beeindruckende Ausstellung, in der man wenigstens 2 volle Tage zubringen kann. Leider ist dort auch Clemens‘ Handy abhanden gekommen. Viele schöne Bilder von Claire’s Village sind dadurch leider unwiederbringlich verloren … RIP liebes Handy, wo immer du jetzt auch bist :-/

Ein Roadtrip mit vielen Bekanntschaften

Nachdem wir den Verlust halbwegs verdaut hatten, ging es mit unserem Mietwagen auf in Richtung Snowy Mountains/ Mount Kosciuszko. Wir haben uns recht blauäugig für die große Laufrunde von ca. 20 km entschieden, die mit 8-10h veranschlagt war. Wir haben es in 7,5h geschafft. Allerdings nur weil uns ein Gewitter im Nacken saß. Und die können in der Gegend extrem gefährlich werden. Die geschätzten 2000m Höhenunterschied, die wir unterwegs zu meistern hatten, saßen uns noch 3 Tage in den Knochen. Aber wir wurden mit phänomenalen Blicken belohnt und können nun immerhin von uns sagen, den höchsten Berg Australiens erklommen zu haben J

Unser Roadtrip mit einem gemieteten Honda CRV führte uns anschließend zurück an die Küste und dann an ihr entlang in Richtung Melbourne. Unterwegs trafen wir:

  • Oscar aus Melbourne, dessen liebste deutsche Stadt Leipzig ist, weil sein bester Freund dort wohnt, selber aber türkischer Abstammung
  • Andreas aus Deutschland, der uns beigebracht hat, wie man Sydney richtig ausspricht und versprach uns, wenn wir zurück kommen, München zu zeigen 😉
  • Kay(Großbritannien) & Bruce (Aussie), die so lieb waren uns ganz spontan in ihr Haus in Paynesville einzuladen…halt einfach mal so! Die beiden haben uns auch Philipp Island gezeigt, wo es eine Kolonie gesunder, wilder Koalas gibt. Unsere Wildtiersichtungsliste füllt sich 😉
  • 2 Deutsche auf einer Radtour „um die Welt“, die beiden sind unabhängig voneinander in Frankfurt und in GROßENHAIN!!! (unser erster Sachse!) gestartet und haben sich in China getroffen, von dort fuhren sie nach Kuala Lumpur und sind dann mit dem Flieger nach Australien gekommen um von Melbourne nach Sydney zu fahren.
  • Julie (ursprünglich Bretagne) und Louis (ursprünglich Madrid) aus Paris auf einem verlassenen Campingplatz mitten im Dschungel

Wir haben unser Gefährt nur schweren Herzens am 10.02. am Flughafen Melbourne wieder abgegeben. Doch da wir Tasmanien vor uns hatten, war der Trennungsschmerz erträglich.

Tasmanien hat jedoch wahrlich einen eigenen Beitrag verdient.

Daher ist hier erst mal Schluss. Stellt gern Fragen und schaut immer mal wieder in diesem Post. Uns fällt sicher noch die ein oder andere Anekdote ein.

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3 Gedanken zu “3 Monate Down Under

    1. Na moderieren. Steht doch im Bildtitel ;D
      Der Führer der deutschen Heidelbeerinteressierteninvasion war natürlich bestens vorbereitet und hatte einen tragbaren Lautsprecher und ein Mikro dabei, um sicher zu gehen, dass auch alle seiner 35 Schäfchen Alles hören.

      Gefällt mir

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